Wir leben in einer zunehmend hektischen und gestressten Umwelt, geprägt von Unruhe und psychosomatischen Störungen. Da kommt das Angebot von Jesus Christus, uns Ruhe zu geben, gerade recht. Doch meint der HERR wirklich die Beseitigung unserer inneren Unruhe? Wird Er nicht meistens nur als "himmlischer Laufbursche" und "Seelenberuhiger" eingespannt?

Tatsächlich sind wir für die meisten seelischen und seelisch-körperlichen Nöte und Störungen zu einem großen Teil selber verantwortlich. Und in dieser Hinsicht verheißt uns der HERR keine Ruhe. Vielmehr sollen wir selbstverantwortlich handeln und unser Leben konsequent im Spiegel des vollständigen Wortes Gottes klären und bereinigen. Das wird jede innere Unruhe und unsere meisten Krankheiten etc. beseitigen. Und dafür brauchen wir auch den HERRN nicht zu bemühen.

Im Nahzusammenhang von Mt.11,28-30 wird aber beim Studium der gewählten Worte des Herrn Jesus Christus schnell klar, dass die wahren Begründungen von Unruhe, Ängsten etc. ganz anderes definiert werden müssen. Es sind religiöse Joche, die aufrichtigen Nachfolgern des HERRN von Lehrern aufgelegt werden oder wurden, die einem andersartigen (falschen) Evangelium anhängen. Es sind die modernen Gesetzesgelehrten im "christlichen" Gewand, die leider den weitaus größten Teil der "christlichen" Kirchen, Gemeinden u. ä. bevölkern.

Sie legen den Menschen schwere Lasten (Joche) auf (Mt.23,4) - sie legen ein Joch auf den Hals der Jünger (Apg.15,10) - es ist das Joch der Sklaverei, von dem Paulus gegenüber den geplagten und gequälten Galatern sprach (Gal.5,1). Doch wie kommt es dazu? Der Grund ist eine tiefe Unkenntnis über das wahre Evangelium des Christus, weshalb eben ein andersartiges Evangelium verkündet wird (Gal.1,6). Wie das richtige und das falsche Evangelium genau aufgebaut ist, wird im Vortrag sorgfältig erarbeitet. Es ist topaktuell, denn nahezu die gesamte moderne "christliche" Verkündigung basiert auf dem verkehrten Evangelium! Entsprechen tragen die meisten "Gläubigen" ein Joch, das sie zu mühseligen und gequälten Lastenträgern macht.

Nun bietet uns der Herr Jesus Christus stattdessen das Tragen seines Jochs an. Damit stehen vom Prinzip her Joch gegen Joch. Wie genau sieht aber das Joch des HERRN aus? Wie wird es konkret getragen? Wie wird das im praktischen Alltag angewendet? Wer trägt eigentlich die Hauptlast? Und führt dies nicht erneut zur Überforderung? Auf diese und weitere Fragen wird im Vortrag sorgfältig eingegangen. Dabei besteht v. a. ein höchst interessanter Zusammenhang zum Ehebund, bei dem im Grundtext ebenfalls die Rede von einem "Joch" ist. Wird das auf die Beziehung zum Herrn Jesus Christus übertragen, entschlüsselt sich der Text von Mt.11,28-30 in wunderbarer Weise.

Wer die angebotene Ruhe des HERRN tatsächlich ergriffen hat und im Alltag darin lebt, ist befreit von allen religiösen Sklaventreibern und erfährt v. a. auch die totale Ruhe in Christus, die begleitet ist von herrlichsten Früchten im Alltag, die wir ständig an unser Umfeld verschenken und verbreiten. Ein tiefsinniges Geheimnis - eben das Geheimnis des Christus!


Eine kurze und kompakte Zusammenfassung dieses Vortrages finden Sie auch unter der Kategorie "Studienthemen" - Ich werde euch Ruhe geben - Mt.11,28 (HTML-Text)


Dieses Thema wurde nachträglich verfilmt und steht nun auf dem YouTube-Kanal von Bruno Schaer Ministries zum sorgfältigen Durcharbeiten bereit:   

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