Überall herrschen Streit und Krieg: In der Ehe, in der Familie, in Gesellschaften, zwischen Ethnien, Religionen, Ideologien usw. Es existiert aber in der Praxis ein genialer Lösungsansatz, der sämtliche Konfliktherde beseitigt. Er heißt: Ihr alle seid einer in Christus Jesus!
Dass in der "Welt" überall Konflikte bestehen, seit es Menschen gibt, ist nachvollziehbar. Dass aber das "christliche" Bekenntnis Tausendfach zertrennt ist, kann nur eines bedeuten: Das "christliche" Religionssystem kommt nicht von Gott, denn der Christus ist niemals zertrennt (1.Kor.1,13). Folglich scheinen die meisten Christen den Christus nicht zu kennen, denn ohne die korrekte Erkenntnis von Jesus Christus gibt es niemals wahre (geistliche) Einheit.
Im Vortrag wird das Urübel der menschlichen Gesellschaft, das für jeden Streit und Konflikt verantwortlich ist, biblisch konsequent herausgearbeitet. Es ist der "alte Mensch" oder das "Fleisch". Mit diversen Texten aus den Paulusbriefen wird der Zusammenhang leicht verständlich dargestellt.
Doch wie kam es zu diesem (dekadenten) Zustand? Der Vortragende baut eine weitgehend unbekannte und überraschende Hypothese auf: Die Wurzel aller Konfliktherde ist darin begründet, dass der erste geschaffene Mensch (Adam) auf sein Begehren hin in zwei geschlechtlich getrennte Persönlichkeiten aufgeteilt wurde (1.Mo.2,21-22). Die vermutliche Unzufriedenheit des Menschen mit nur einer direkten Gottesgemeinschaft löste sofort den "Sündenfall" aus. Seither kann der Mensch letztlich nur zerstören und belegt jedes Geschichtsbuch die unaufhörlichen Konflikte in der menschlichen Gesellschaft.
Damit sich die Menschen nicht gegenseitig ausrotteten, gab ihnen Gott das Gesetz. Doch das löste das Wurzelproblem nicht. Als die Zeit erfüllt war, sandte Er deshalb seinen Sohn Jesus Christus. Er ist der "letzte Adam", der "zweite Mensch" oder der "neue Mensch" bezeichnet. Der biblische Kontext wird im Vortrag sorgfältig erläutert.
In Gal.3,25-28 zeigt nun der Heilige Geist durch Paulus auf, wie in Christus prinzipiell alles Trennende und Zerstörende beseitigt wäre. Sämtliche Spannungsfelder und Konfliktherde sind in Christus entschlüsselt und aufgelöst. Wer tatsächlich in Christus ist, besteht aus dem gleichen neuen Menschen (Christus). Weil Christus alles und in allen ist, geht es nicht mehr um Konfliktstoffe, Religionen, Lehransichten, Dogmen, Ethnien, Nationen, Geschlechter usw. - sondern nur noch um die innige Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus. Die Frucht ist wahrer Friede und wahre Einheit. In Christus darf das heute schon im Geist und durch den Heiligen Geist real erlebt werden.
Eine kurze und kompakte Zusammenfassung dieses Vortrages finden Sie auch unter der Kategorie "Studienthemen" - Ihr alle seid einer in Christus Jesus - Gal.3,28 (HTML-Text)








